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Ausgabe 2010 der "Blätter der Stille-Nacht-Gesellschaft":

"War Joseph Mohr auch Komponist?" ist der zentrale Forschungsbeitrag der gerade erschienenen Ausgabe 49 der "Blätter der Stille-Nacht-Gesellschaft". Eva Neumayr skizziert den Weg des musikalisch immer aktiven jungen Mohr, der sich durch musikalische Dienste sein Studium in Salzburg und Kremsmünster zumindest teilweise finanziert haben dürfte. Mohr soll auch "neben den Instrumenten, die er beherrschte, nämlich der Violine, mit der er sich in seiner Gymnasialzeit seinen Unterhalt verdiente, und der Gitarre, mit der er die Uraufführung von 'Stille Nacht! Heilige Nacht!' begleitete, auch noch Klarinette und Orgel gespielt haben."

Neumayr skizziert den aktuellen Forschungsstand, der einige Fragen etwa nach einem von Karl Heinrich Waggerl erwähnten "Tantum ergo" oder einer Festmesse offen lässt, und präsentiert ein geistliches Lied "Das Glück eines guten Gewissens" mit 16 Strophen von Christian Fürchtegott Gellert, dessen Komposition Joseph Mohr zugeschrieben wird: "Die Frage nach einer Kompositionstätigkeit des Dichters von 'Stille Nacht! Heilige Nacht!' muss daher solange offen bleiben, bis weitere Quellen ans Licht kommen."

In der aktuellen Ausgabe der "Blätter der Stille-Nacht-Gesellschaft" wird auch das Leitmotiv der Gesellschaft 2010, Andreas Nesselthalers Hochaltarbild "Anbetung der Hirten" der Stadtpfarrkirche Hallein aus 1799, vorgestellt. Das "Portrait" ist Othmar Purkrabek aus Mariapfarr gewidmet, der nun auch in den Vorstand der Gesellschaft gewählt wurde.

Ausgabe 49 der "Blätter der Stille-Nacht-Gesellschaft" zum Download


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