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Neue Dorfkrippe von Bad Vigaun mit Darstellung von 14 Vereinen, mit Gruber und Mohr

Gemeinschaftswerk mit dem ganzen gemeinschaftlichen Leben

"Die neue Bad Vigauner Dorfkrippe zeigt das ganze dörfliche Leben am Fuß des Schlenkens," betonte der Obmann des Landeskrippenverbands Salzburg, Günther Hopfgartner, bei der Segnung der neuen Dorfkrippe am Dorfplatz: "18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krippenbauvereins Bad Vigaun mit Obfrau Monika Hopfgartner haben in 1300 Arbeitsstunden den Kasten gezimmert, den Hintergrund mit dem Schlenken gemalt, den herkömmlichen Krippenberg samt Beleuchtung gestaltet und 42 Figuren geschaffen, alle mit geschnitzten Köpfen aus Südtirol! Dabei wurden auch örtliche Besonderheiten wie die Römerbrücke aufgegriffen. Dazu kommen mehr als 100 Tiere und als Besonderheit auch Joseph Mohr mit der Gitarre und Franz Xaver Gruber mit dem Notenblatt von `Stille Nacht`!"

Auch Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber auf dem Weg zur Krippe

"Vigaun ist einer der wenigen Orte, in denen beide Autoren des Stille-Nacht-Lieds nachgewiesen werden können," ergänzt Michael Neureiter, Präsident der Stille Nacht Gesellschaft. Joseph Mohr sei nach Einsätzen in Kuchl und Golling von 1821 bis 1822 als Coadjutor in Vigaun tätig gewesen und habe dabei auch in Adnet und Krispl gewirkt. "Und Franz Xaver Gruber war in seiner Halleiner Zeit von 1835 bis 1863 laut seinem Tagebuch auch im Gasthof Tauglmaut zu Gast."

Die neue Bad Vigauner Dorfkrippe ist eine Ergänzung zu den öffentlich aufgestellten Krippen wie die Halleiner Stadtkrippe von Bernhard Prähauser auf dem Oberen Markt oder die Kuchler Marktkrippe von Peter Schörghofer vor dem Pfarrhof. "Die Vigauner Dorfkrippe ist ein Gemeinschaftswerk mit dem ganzen gemeinschaftlichen Leben: Wir haben 14 Vereine dargestellt, sie alle können sich in der Krippe wiederfinden," betont Günther Hopfgartner.



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